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PHYSIK IM THEATER: Triumph und Tragödie – Vom Sein zum Werden (08.02.2017)

Seit über 400 Jahren machen die Physiker Inventur der Natur – ein einziger Triumphzug. Auf der Suche nach den stabilen Bausteinen der Materie und den Objekten im Kosmos scheinen wir heute am Rand der erkennbaren Wirklichkeit angekommen zu sein: Higgs-Teilchen und Gravitationswellen verschmelzender Schwarzer Löcher, die Strahlungsrelikte der kosmischen Hintergrundstrahlung und höchst seltsame Materiezustände in der Nähe des nie erreichbaren absoluten Nullpunkts – alles ist da und erforscht. Aber die Welt besteht nicht nur, ist auch geworden, hat sich entwickelt und ist geboren worden. Woher kommt diese Kreativität der Natur, die Tendenz immer wieder Neues auszuprobieren? Auf unserer Suche nach den stabilen Inseln haben wir das Meer des Instabilen aus den Augen verloren – eine Tragödie.

Harald Lesch studierte Physik in Gießen und Bonn, wo er am Max-Planck-Institut für Radioastronomie promovierte. Nach weiteren Stationen in Heidelberg und Toronto wurde Harald Lesch 1995 zum Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie und Astrophysik – Beobachtende und Experimentelle Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne.

Der Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch beginnt bei Minute 8:40.

Das MITP wurde im November 2012 im Rahmen des Exzellenzclusters PRISMA gegründet und bietet Physikerinnen und Physikern aus aller Welt die Möglichkeit, in Mainz auf Zeit zusammenzuarbeiten und interdisziplinär zu forschen.

Weitere Informationen zum MITP unter http://www.mitp.uni-mainz.de/

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